Progressive Era: Vorgeschichte des imperialistischen Sozialstaats

von Stefan Blankertz

Die »Progressive Era« ist darum so entscheidend, weil sie der Ursprung ist des noch heute herrschenden politisch-ökonomischen Systems in den USA: des Systems, das aus der Kombination von einem verkrüppelten Restmarkt mit starken staatlichen Interventionen in die Wirtschaft, flankierendem Wohlfahrtsstaat, der die negativen Effekte des Interventionismus eher schlecht als recht mildert, Einschränkungen der Personenfreizügigkeit sowie einer imperialistischen Außenpolitik und der Entstehung des mit ihr zusammenhängenden militärisch-industriellen Komplexes besteht.

»Die 1968er«: Eine kritische Würdigung

von Stefan Blankertz

50 Jahre 1968. Für die einen ein Datum, das positiv den Aufbruch in eine Schöne Neue Welt der gesamtgesellschaftlichen Verantwortung für Alles und für jede Gelegenheit markiert, für die anderen ein Datum, das den Niedergang der Guten Alten Zeit kennzeichnet. Ich weiß nicht, welche der beiden Verklärungen der Vergangenheit aus meiner Sicht weiter von »den ’68ern« entfernt ist. In kritischer Würdigung diskutiere ich zentrale Ereignisse rund um 1968, die Ideengeschichte dessen, was die heutigen Gegner der ’68er »Kulturmarxismus« nennen, sowie »1968 als Vorgeschichte des Libertarismus«.

Abtreibung, Sezession und polyzentrisches Recht

von Stefan Blankertz

Unvereinbare Wertvorstellungen, das Thema Abtreibung ist ein Beispiel für sie. Wie mit ihnen umgehen? Ist ein friedliches Zusammenleben trotz unvereinbarer Wertvorstellungen möglich? Bleibt nur der Bürgerkrieg, bzw. dessen strukturelle Form: demokratische Abstimmung?

Welche Grenzen kennt die offene Gesellschaft?

von Stefan Blankertz

Beschränkung der Freizügigkeit? Zwangsintegration? Verhinderung von Parallelgesellschaften? Recht auf völkische oder religiöse Homogenität? »Selbstbestimmungsrecht« der Nation oder des Volks (anstelle des Selbstbestimmungsrechts der Bevölkerung)? Nicht mit Ludwig von Mises.

Murray Rothbard: Rechts oder links?

von Stefan Blankertz

Skizze einer quantitativen Analyse. Sofort sehen wir, dass die Legende, Rothbards »linke Phase« sei eine vorübergehend transitorische, genau falsch ist. Zeitlich gesehen gehört bei Rothbards politischem Engagement allenfalls ein Sechstel der in einem europäischen Sinne rechten Seite an. Vom Volumen der Schriften eher noch weniger.

Die SCHWARZE Revolution

von Murray Rothbard

1967 schrieb Murray Rothbard diese aufschlussreiche Analyse der Unruhen in einigen schwarzen Ghettos, die nur mit massivem Einsatz von Staatsgewalt, Bundespolizei und sogar Militär, niedergeschlagen werden konnten.

Notizen zu Ludwig von Mises »Theory and History«

von Stefan Blankertz

»Theory and History« von 1957 gilt als das »vierte Hauptwerk« von Ludwig von Mises, zugleich gehört es nach wie vor zu seinen, wie schon Murray Rothbard im Vorwort der Neuauflage sagte, am meisten vernachlässigten Schriften. Was hat es mit dem Werk auf sich? Versuch einer kritischen Annäherung – und Versuch, Mises nach berühmtem Vorbild »vom Kopf auf die Füße zu stellen«.

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